Juan de León y Castillo

Juan de León y Castillo wurde 1834 in Telde, als Sohn einer wohlhabenden Familie geboren. Zwischen 1850 und 1857 absolvierte er ein Ingenieurstudium in Madrid. Bei seiner Rückkehr auf die Kanarischen Inseln wirkte er an mehreren für die Entwicklung der Verkehrsverbindungen Gran Canarias entscheidenden Vorhaben mit, wie z. B. der Mole La Luz des Hafens von Las Palmas und mehreren Straßen zur Anbindung der Inselhauptstadt an die Ortschaften Telde, Agüimes, Arucas und Teror. Unter anderen Ingenieurarbeiten sind – neben dem Leuchtturm von Maspalomas –, der Tunnel in Tenoya, das Lazarett in Gando und die Entwürfe für die Hafenmolen in Sardina del Norte und Agaete zu nennen.
Juan de León y Castillo war ein großer Kenner der Volksarchitektur. Im Entwurf für den Staudamm von San Lorenzo (oder Martinón) beschrieb er 1902 die hervorragenden hydraulischen Eigenschaften des in traditionellen Brennöfen hergestellten Kalks sowie die Vorzüge des „Mortero real“, einer Mörtelmischung aus einheimischem Kalk, Maurersand und Ton. Die Besonderheit dieses Mörtels war sein schnelles Abhärten und seine Zuverlässigkeit beim Bau von Wasserbecken, Kanälen und Staudämmen. Dieser Mörtel wurde auch im Acueducto de Los Ríos im Barranco Real in Telde eingesetzt. Der Aquädukt wurde aus weißen Steinquadern gebaut und transportierte das Wasser der Bewässerungsgemeinschaft Telde von einer Hangseite zur anderen. Der Staudamm Cuevas Blancas in Rincón de Tenteniguada (Gemeindegebiet Valsequillo) ist ein weiteres Beispiel für die Qualität der Vorhaben des bedeutenden Ingenieurs.

Juan de León y Castillo

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