Holz

Tischler, Holzbildhauer, Zimmerleute …

Texte und archäologische Funde belegen die Verwendung von Holz durch die ersten Bewohner der Insel Gran Canaria. Wenn auch mit rudimentären Techniken und Holzwerkzeugen, stellten die Altkanarier Holzbalken für die Dächer und Türen ihrer Häuser, kleine Haushaltsgegenstände, Werkzeuge, Waffen usw. her. Der Einsatz von Holz und die Verbreitung der entsprechenden Berufe (Sägemüller, Tischler, Böttcher usw.) nahm nach der Eroberung und Kolonisierung der Insel erheblich zu. Holz war auf Gran Canaria reichlich vorhanden und für die Bedürfnisse der neuen Bevölkerung von grundlegender Bedeutung, z. B. beim Bau von Häusern, Zuckerfabriken, Wasserbau, Mühlen, Keltereien, Möbeln und Hausrat sowie zahlreichen Gegenständen des täglichen Lebens. Für die Fertigung von beweglichen Gegenständen oder solchen des täglichen Gebrauchs waren die sogenannten Hartholztischler zuständig. Der Name bezieht sich darauf, dass für Möbel, landwirtschaftliche Arbeitsgeräte, Werkzeuge usw. harte Hölzer erforderlich waren. Zu dieser Berufsgruppe gehörten auch die Uferschreiner, die auf handwerkliche Weise Boote bauten, sowie weitere spezialisiertere Tätigkeiten wie die der Instrumentenbauer. Von erheblicher Bedeutung waren auch Bildschnitzer und Holzbildhauer, die Andachtsbilder sowohl für Kirchen als auch für den häuslichen Gebrauch herstellten, neben Altarbildern für Kirchen und Kapellen.

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