Instrumentenbauer

Saiteninstrumente wie die Gitarre, die Laute, die Bandurria und insbesondere die Timple bilden die akustische Grundlage der kanarischen Volksmusik und dürfen in keiner Musikkapelle fehlen. Wohl wurden auch Instrumente importiert, aber schon sehr früh gab es auf Gran Canaria Handwerker, die für die Herstellung sorgten. Diese Instrumente werden hauptsächlich aus Holz gebaut, das bis Mitte des 20. Jahrhunderts vom Instrumentenbauer selbst geschlagen und vorbereitet wurde.

Unter diesen Instrumenten ist besonders die Timple hervorzuheben, die wie keine andere für die kanarische Musik steht und diese prägt. In anderen Regionen Spaniens gibt es kein Instrument, das der Timple gleich käme. Zu ihrem Ursprung zeigen mancheMusikwissenschaftler auf, dass es sich tatsächlich um barocke Vihuelas handeln könnte, wegen der bauchigen und langgestreckten Form ihres Resonanzkörpers und der Stimmung ihrer Saiten. Sie gelangte mit der Kolonisierung auf die Kanarischen Inseln und hat sich als nicht weiter entwickelter Archaismus erhalten.

Im Gegensatz zur Entwicklung in anderen Berufen, hat sich der Bau von Saiteninstrumenten erhalten und nimmt sogar leicht zu, allerdings weniger als Vollzeit,sondern eher als Nebenbeschäftigung. Es hat auch eine zeitgemäße Anpassung stattgefunden, vor allem im Fall der Timple, bei der sich die Morphologie dadurchverändert hat, dass sie zu einem Soloinstrument geworden ist, oder mit dem Bau von elektroakustischen Timples.

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